Lauterbrunnen – Mürren – Mountain View Trail – Grütsch Trail – Lauterbrunnen

Ein Panoramatrail mit fantastischer Aussicht auf das weltberühmte Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Hoch über dem eindrücklichen Lauterbrunnental führt der Trail über blumenreiche Alpweiden vom Allmendhubel bis zur Grütschalp.

Tourencharakter

Distanz: 30,28 km
Berg auf: 19,80 km
Berg ab: 10,48 km
Höchster Punkt: 1’871 M.ü.M.
Tiefster Punkt: 797 M.ü.M.
Start & Ziel: Bahnhof Lauterbrunnen, CH 3822 Lauterbrunnen BE
Breitengrad:
Längengrad:
N 46.598993 (46° 35′ 56.3748″ N)
E 7.907511 (7° 54′ 27.0396″ E)
OpenStreetMap: https://www.openstreetmap.org/search?query=46.598993%2C7.907511#map=18/46.59848/7.90835
Schönheit:
Befahrbar: ca. Mai – Oktober

Strassenbeläge:

Schotterstrasse Feld- & Waldweg Single-Trail Fester Belag
0,00 Km 7,11 Km 9,47 Km 13,70 Km
0,00 % 23,48 % 31,27 % 45,24 %

Schwierigkeitsgrad:

Ausdauer:
Kraft:
Fahrtechnik:
Navigation:
Ausrüstung:
Bike: Fully, E-Fully (bis 25 Km/h)
Charakteristik: Touristisch Alpine Tages-Tour

Navigation:

© OpenStreetMap

Wegbeschreibung

Wer mit dem Auto anreist kann sein Fahrzeug im Parkhaus Lauterbrunnen Gebührenpflichtig abstellen. Das Parkhaus befindet sich unterhalb vom Bahnhof eingangs des Dorfes.

Der Trail beginnt auf dem Bahnhofplatz Lauterbrunnen (797 M.ü.M.) Wir folgen der Hauptstrasse durchs Dorf. Wer noch einen Kaffee benötigt sollte diesem Verlangen in einem der Restaurants nun noch nachkommen. Bim Pfruendhus (803 M.ü.M.) verlassen wir die Hauptstrasse und fahren geradeaus weiter auf die kleine Nebenstrasse zur Pfrundmatta. Vorbei am Friedhof schweift der Blick auf der rechten Seite auf den eindrücklichen Staubbachfall. Die befestigte Nebenstrasse parallel zur Weissen Lütschine wird auch von Wanderern und Velofahrern rege benutzt. Auf Höhe Stechelberg (863 M.ü.M.) biegt der Trail in einen breiten ausgebauten Wanderweg ein und folgt weiter dem Lauf der Weissen Lütschine. Kurz vor dem Ort Matte (882 M.ü.M.) ist der Wanderweg mit einem Fahrverbot belegt. Also, überqueren wir die Weisse Lütschine und folgen nun der Hauptstrasse durch den Ort Matte bis nach Rütti (910 M.ü.M.). Die befestigte Strasse wird nun schmaler und beginnt stark zu steigen. Der Weg geht schon bald in einen unbefestigten Waldweg über. Beim Wegweiser Im Boden (1’023 M.ü.M.) folgt der Trail dem roten Mountainbike-Wegweiser (Route 450 nach Mürren, Gimmelwald). Der Wanderweg wird nun schmal und sehr steil. Durch den Wald gibt es immer wieder lichte Stellen die einen Blick auf die eindrücklichen Felswände der Mirrenflue ermöglichen. Der Wanderweg führt durch ein Steinschlaggefährdetes Gebiet, eine Tafel ermahnt den Biker dieses Gebiet «Rasch und ohne Anzuhalten zu durchqueren!». Bei der Wasserbrigg (1’164 M.ü.M.) überquert der Wanderweg die Sefi-Litschena, der nun auf einem zweispurigen Waldweg gefolgt wird. Beim kommenden Wegweiser verlassen wir den offiziellen Mountainbike-Trail und folgen links weiter dem Bergbach (Beschilderung «alti Sagi» / Sagiweg). Im Sefinental kehrt der Weg nach Gimmelwald. In Gimmelwald (1’393 M.ü.M.) angekommen erreicht der Trail die befestigte Strasse, der wir bergauf bis nach Mürren folgen. In Mürren (1’638 M.ü.M.) bietet sich eine Gelegenheit zur Verpflegung.

Der Ort wird in nördlicher Richtung verlassen. Der Weg wird von Wanderern und Touristen stark frequentiert! Defensive Fahrweise ist hier angebracht. Durch den Bawald erreicht der Trail den Mittelberg (1’753 M.ü.M.) bis zum höchsten Punkt der Tour, dem Allmendhubel (1’879 M.ü.M.).

Ab hier beginnt nun der Sagenumwobene «Mountain-View-Trail». Eindrücklich und majestätisch erheben sich die Berner Alpen. Es lohnt sich allemal vor der Abfahrt die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Bis hierher stellte der Trail an die Fahrtechnik keine besonderen Anforderungen. Der kommende Abschnitt ist nun nur noch erfahrenen Bikern vorbehalten. Der schmale alpine Wanderweg weist Stufen, Felsen, Wurzeln, Auswaschungen und enge Kehren auf. Der Weg ist auch bei Wanderern sehr beliebt. Die Fussgänger haben Vortritt! Der Trail ist mit einem Fahrverbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder belegt. Das bedeutet konkret: E-Bikes bis 45 Km/h sind hier nicht gestattet. Der Mountain-View-Trail endet nach ca. fünf Kilometern auf der Grütschalp (1’486 M.ü.M.).

Direkt unterhalb der Bergstation Grütschalp beginnt der Grütsch-Trail, ein abwechslungsreicher Freeride-Trail. Die rot klassifizierte Strecke mit einem mittleren Gefälle von 20 Prozent bietet fortgeschrittenen Bikern alles, um noch besser zu werden: Trail- und North-Shore-Bereiche, steil abfallende Abschnitte und Flow-Passagen. Auf rund drei Kilometern überwinden Freeride-Enthusiasten rund 600 Höhenmeter und erleben zehn bis zwanzig Minuten Fahrspass pur. Am Ende des Trails führt eine Asphaltstrasse direkt zur Talstation der Seilbahn. Und nahtlos geht’s weiter in die nächste Runde…

Wer nicht über den anspruchsvollen Freeride-Trail fahren möchte kann auch auf dem Wanderweg oder auf der breiten Forststrasse nach Lauterbrunnen fahren.

24. Juni 2020

14. Juni 2018

Hinweise:

Die Tour führt durch alpines Gelände. Die Ausrüstung muss dieser Gegebenheit angepasst werden. Das tragen von Helm, Handschuhen, Wanderschuhen mit grobem Profil und Protektoren wird empfohlen. Die Bekleidung muss auch einem eventuellen Wetterwechsel stand halten können.

Die Natur in dieser Höhe ist sehr sensibel. Deshalb sollten die bestehenden Wege nicht verlassen werden! Es gibt genügend Möglichkeiten sich auf den ausgeschilderten Wegen auszutoben! Der Trail ist nur für geübte Fahrer die sich in steilem unwegsamem Gelände wohl fühlen. Dem Wetter muss ebenfalls Rechnung getragen werden, in den Bergen kann sich die Situation rasch verändern.

Der Trail ist auch bei Wanderern sehr beliebt und dementsprechend stark frequentiert. Es empfielt sich, Wochenend- und Feiertage zu meiden. Wanderer haben grundsätzlich Vortritt. Gatter und Weidezäune sind hinter sich wieder zu schliessen.

Der untere Teil der Strecke führt durch steile Schluchten. Das GPS hat so seine Mühe genügend Sateliten anzupeilen um eine genaue Standortbestimmung zu berechnen. Es ist also stellenweise kein verlass auf die elektronische Navigation!

Ab der Chänelegg ist ein Fahrverbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder. Eine Weiterfahrt ist nur für Fahrräder und Fahrräder mit Elektromotor bis 25 Km/h erlaubt.

Haftungsausschluss:

Hiermit übernehme ich ausdrücklich keinerlei Haftung für die Befahrbarkeit des oben beschriebenen Tracks. Ebenso wenig für Schäden an Material, Tieren, Personen oder juristische Konsequenzen die im Zusammenhang mit diesem Track stehen!

Das Befahren der Strecke erfolgt ausschliesslich auf eigenes Risiko! Die Beschreibung bezieht sich auf meine Fahrten vom 14. Juni 2018 und  vom 24. Juni 2020. Die Gegebenheiten können sich jederzeit durch Gesetze oder Naturereignisse ändern.

© 2020 Ringgi Racing